FRIEDA – Bauvision auf Augenhöhe

Veröffentlichungsdatum02.04.2026Lesedauer2 MinutenKategorienStartseite - Gemeinde
Neues Bauprojekt - Frieda

Wer in den letzten Wochen am Gemeindeamt vorbeigekommen ist, hat vielleicht schon davon gehört: 
Mit FRIEDA entsteht mitten im Zentrum von Zirl ein neues Wohn- bzw. Bauprojekt. Und je mehr man sich damit beschäftigt, desto klarer wird – hier geht es um mehr als nur um neue Gebäude. Was daran überzeugt, ist nicht nur, dass gebaut wird, sondern wie und was hier gebaut wird.

Im Zentrum entsteht ein Ort, der bewusst an das anknüpft, was schon da ist. Rund 30 Wohnungen und zusätzliche Gewerbeflächen bringen neues Leben in einen Bereich, der bislang teilweise von Leerstand und älteren, renovierungsbedürftigen Häusern geprägt war. Genau darin liegt eine der großen Stärken des Projekts: Es wird nicht auf bzw. über eine grüne Wiese gebaut, sondern dort, wo Entwicklung wirklich Sinn macht. Dort wo man bestehendes Altes abtragt, um Neues zu schaffen.

Wenn man sich das Umfeld anschaut – Gemeindeamt, Bank, Gastronomie, Nahversorgung – dann ist das eigentlich genau der Ort, an dem ein lebendiger Wohnraum entstehen sollte. Kurze Wege, alles erreichbar, mitten im Geschehen und trotzdem eingebettet in die bestehende Struktur des Ortskerns.


FRIEDA will nicht nur Wohnraum schaffen, sondern einen Ort, der genutzt wird. Einen Ort, an dem Menschen leben, sich begegnen und den Alltag gemeinsam gestalten. Dabei wird nicht nur Raum für Familien geschaffen, sondern auch im Erdgeschoss Platz für Gewerbe sowie Außenbereiche, die allen offenstehen und zum Verweilen einladen – Orte, die dazu beitragen sollen, Zirl noch stärker zusammenzubringen. Das Projekt fügt sich in den Ortskern ein und belebt ihn. Hier wurde nicht isoliert geplant wird, sondern im Zusammenhang mit dem, was Zirl ausmacht. Es stellt sich bei solchen Projekten meist die Frage: Passt das wirklich hierher? Genau dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Denn neben der Lage und der Idee wurde auch im Detail viel mitgedacht. Die Wohnungen sind so geplant, dass sie für unterschiedliche Lebenssituationen funktionieren – für Singles, Paare und Familien. Gleichzeitig spielt das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle: Ein Energiekonzept mit Wärmepumpe und Photovoltaik zeigt, dass modernes Wohnen und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen zusammengehen können. Auch auf die Infrastruktur wird nicht vergessen. Tiefgarage, zusätzliche Stellplätze und eine bewusste Gestaltung der Freiräume sollen dazu beitragen, dass das Zentrum qualitativ aufgewertet wird.

Was dabei wichtig ist:
Es geht hier nicht um ein kurzfristiges Projekt, sondern um einen langfristigen Impuls. Zirl wächst, verändert sich – und mit FRIEDA wird versucht, diese Entwicklung aktiv zu gestalten, statt nur darauf zu reagieren.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hat dazu ganz unkompliziert die Möglichkeit: ein Modell des Projekts wird im Eingangsbereich der Marktgemeinde ausgestellt. Das macht vieles greifbarer und ermöglicht es, sich ein eigenes Bild von diesem Projekt zu machen.

Am Ende bleibt:
FRIEDA ist kein radikaler Bruch mit dem Bestehenden, sondern ein Schritt nach vorne. Einer, der zeigt, wie man ein Zentrum weiterdenken kann – ohne seinen Charakter zu verlieren. Ein Bauprojekt, das sich zwischen Zeitgeist, Kultur und Geschichte bewegt – und dabei den Dialog mit den Bürger:innen auf Augenhöhe sucht und schafft.